Es ist Samstagabend und wir sitzen auf deinem Bett. Heute wollen wir es tun. Es mal ausprobieren. Du sagst, du bist schüchtern. Ich sage, es ist nur Ingwer. Wir beide lachen. Lachen hilft immer und entspannt. Dass wir am Ende beide total entspannt sein würden, ahnt noch keiner.

Essen im Bett war für mich schon immer ein Abturner, egal ob Salzstangen beim Netflixen oder diese Sprühschlagsahne-Fantasien in Pornos – alles nicht so meins. Du weißt das und versteckst deswegen ständig die Schokolade, die du heimlich in unserem Bett isst. Umso erstaunter warst du, als ich dir erzählte, dass ein Berliner Start-up mich als Werkstudenten will. Denn das Besondere an diesem Start-up ist, dass deren Produkte genau das verbinden: Sex und Essen. Besser gesagt Sex und Ingwer. Genau, du hast richtig gelesen und nein, ich habe mich nicht verschrieben. Es geht um Sex mit Ingwer.

„Wie Ingwer? Was soll das machen, brennen?“ fragst du belustig, als ich dir zum ersten Mal davon erzähle. „Ja genau, es brennt. Dieser Trend kommt ursprünglich aus der BDSM-Szene und nennt sich Figging. Beim Figging besorgt man sich ein Stück Ingwer, schält es, schnitzt es ein wenig zurecht und führt es sich ein. Egal ob anal oder vaginal, der Effekt ist der gleiche: Es reizt die Schleimhäute, was wir als Brennen wahrnehmen“, erkläre ich.

„Aber ist das nicht total unhygienisch, sich da irgendwas reinzuschieben?!“

„Bingo, deswegen gibt es ja uns. Naturally Naughty basiert zwar auf Ingwer, aber ist super hygienisch und kann überall angewendet werden.“

„Ok Mister Sauber-Sex und was soll es bringen, wenn es bei mir untenrum brennt?“ fragst du nun fast spöttisch.

„Na ja, wenn etwas unsere Schleimhäute reizt, dann reagiert der Körper mit Wärme. Kennst du doch bestimmt vom scharfen Essen, da fängt dein Kopf doch auch sofort an zu glühen. Stell dir mal den Effekt beim Sex vor, dir wird heiß, überall und am meisten zwischen deinen Beinen.“

„Wollen wir es mal ausprobieren,“ fragst du plötzlich.

„Klar, warum nicht.“

Also ausprobieren. Aus unserem Büro nehme ich eine der schlichten weißen Kombo-Boxen mit. Da ist alles drin, was wir ausprobieren können. Denn Naturally Naughty stellt zwei Produkte her. Zum einen ein Spray, das im Mund oder Intimbereich angewendet werden kann und dann noch ein Massage-Öl, das für alle Körperregionen geeignet ist. Ich schmunzle ein wenig, als ich mit der Box aus dem Büro gehe. Mal wieder was Neues, länger nicht erlebt, denke ich und werde etwas aufgeregt.

Es ist Samstag, wir trinken Wein im Wohnzimmer und schauen uns gemeinsam die Box an.

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ALLE FOTOS: SIMON NACKEVILL

„Warum ist da Stroh in der Box?“ fragst du, als ich die weiße Box aufmache. „Warum trägst du keine Maske?“ frage ich verschmitzt und wir müssen beide lachen.

Das Spray und das Massage-Öl sind in zwei schwarzen Verpackungen eingepackt, darauf eine gezeichnete Ingwerknolle. Du packst das Spray aus und entdeckst einen gelben Beipackzettel. „Wie in der Apotheke,“ witzelst du. „Wurde ja auch von Apotheker:innen mitentwickelt,“ entgegne ich. Wieder Lachen. „Nein ernsthaft, da haben schlaue Leute dran mitgewirkt, damit es hygienisch ist. Das kannst du sogar essen. Hat nämlich Lebensmittelqualität.“

„Also auch als Salatdressing gut.“

„Oder Ingwershot.“

Als Nächstes willst du es testen. Ich lasse dir den Vortritt, du bist neugierig. Du hältst dir das Spray an den weit geöffneten Mund, kneifst die Augen zu und drückst ab. Schockmoment, dann ein Gesicht wie nach dem Biss in eine Zitrone.

„Puh ist das scharf.“

„Gib mal her.“

Mund auf, sprühen und schon geht es los. Oh, das wärmt. Es schmeckt nach Ingwer, ist bisschen süß und verteilt sich schnell im Mund. Mir wird heiß und ich denke plötzlich an Tee oder Schokolade. „Wie findest du es?“ frage ich und du nickst langsam. „Ich glaube ich fang an, es zu verstehen. Mein Kopf ist ganz warm. Und ja, wirkt und schmeckt wirklich wie purer Ingwer, aber was ist das Süße?“ „Brombeerblatt-Extrakt,“ antworte ich.

„Nobel, Nobel.“

„Und jetzt?“

„Probieren wir es aus.“

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Du ziehst mich in dein Zimmer und dich aus. Nackt liegst du auf dem Bett, ich über dir. Wir schauen uns an, du nickst. Ich sprühe dir das Spray das erste Mal zwischen die Beine, du reißt die Augen auf und starrst mich an. „Wie ist es?“ frage ich flüsternd und grinse. „Heiß, verdammt.“ Ich fasse dir in den Schritt und du fängst an zu stöhnen. „Gott ist das gut, anders, aber gut.“ Dein Oberkörper wölbt sich zu mir. Nach einer Weile schlägst du die Augen auf, mit sanfter Stimme sagst du: „Du bist dran,“ und drückst mich auf das Laken. Ich mache die Augen zu und warte. Der erste Sprühstoß in den Schritt ist kalt, dann brennt es und wird warm, alles geht ziemlich schnell. Es fühlt sich an, als hätte ich mir Chili in die Augen geschmiert, nur das es nicht meine Augen sind. Ich sehe dich diabolisch grinsen. „Ist gut, was?“ neckst du mich. „Ich glaube, ich muss mich kurz dran gewöhnen,“ gebe ich zu und atme schneller. Scheiße, schon doller, als erwartet, denke ich heimlich und mime Tapferkeit. Du grinst dreckig und gibst mir einen Kuss. Ich sehe die Röte in deinen Wangen und weiß, dir ist genauso heiß wie mir. Und heiß bist du auch. Wir schließen die Augen und lassen uns fallen in die gemeinsame Hitze.

Eine halbe Stunde später liegst du erschöpft auf mir, wir atmen schwer. Ich brauch Luft.

Noch mal zehn Minuten später rauchen wir beide und trinken Wasser.

„Heftiges Zeug,“ gibst du zu und funkelst mich an.

„Wie war es für dich?“ frage ich und nehme einen Schluck – mein Mund ist immer noch ganz warm, zwischen meinen Beinen pulsiert das warme Blut weiter. Irgendwie hatten wir die Ingwerflüssigkeit am Ende überall, was es nur besser gemacht hat.

„Intensiv,“ seufzt du. „Es ist so warm und gleichzeitig schmerzt es, aber es schmerzt gut und die Hitze strahlt zwischen den Beinen hoch in den ganzen Körper. Ich konnte mich auf nichts anderes konzentrieren oder besser gesagt, ich konnte mich gar nicht mehr konzentrieren und dann waren da deine Berührungen, jede war so viel mehr. Es war schon außergewöhnlich. Etwas richtig Neues.“

„Du sagst es, es war kaum auszuhalten und trotzdem wollte ich mehr. Erst dachte ich, es tut etwas zu weh, aber das ließ schnell nach und nur die Wärme blieb. Das hat mich dann so richtig scharfgemacht auf dich.“

„Ich habe gemerkt, dass es dir zu viel war am Anfang, dachte schon gleich sagst du stopp. Aber als du dich fallen lassen konntest und du es genossen hast, da hat es mich auch noch mehr angemacht,“ gibst du zu und lächelst mich an.

„Ich wusste nicht, dass ich auf so was stehe,“ gebe ich zu. „Ich dachte, mich würden solche Experimente abturnen,“ erkläre ich und schaue dich an.

„Gut, dass wir es trotzdem ausprobiert haben. Willst du es noch mal machen? Ich fand es nämlich total geil,“ fragst du mit einem verschmitzten Lächeln.

„Klar,“ sage ich und küss dich.

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Full Discloser: Neben meinen Tätigkeiten bei DIEVERPEILTE, bin ich Werkstudent beim Berliner Start-up Naturally Naughty, über dessen Produkte ich heute bisschen erzählen möchte. Weil das hier ein Advertorial ist, also ein bezahlter Beitrag meines Arbeitgebers, gehört diese Information meiner Meinung nach hier rein, denn Transparenz ist uns als Magazin sehr wichtig.

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