ÜBER UNS

Unabhängigkeit geht uns alle an – besonders aber die vielen Kreativen weltweit. Ohne DIEVERPEILTE hätte niemand von uns die Möglichkeit gehabt, an Talenten zu arbeiten und eigene Werke zu veröffentlichen. Neben den Menschen, die bei uns an erster Stelle stehen, setzen wir uns für unsichtbare Themen ein, die sich kaum einer auszusprechen traut. Wir berichten über Charaktere, die unter normalen Umständen nicht zu Wort kommen. Geben jenen eine Stimme, die uns inspirieren und uns ermutigen, weiter zu machen. Der Gonzo-Stil wurde zu unserem Markenzeichen und die persönliche Note, die in all unseren Texten zu finden ist, zu einem Muss. Wir sind ein Magazin mit Herz, das den Weg in die Freiheit ebnet und eine Vielfalt an Themen bieten, die es in dieser Form nirgendwo sonst zu lesen gibt. Ein Magazin für Menschen von Menschen. Wir schreiben aus Leidenschaft und weil wir die Held:innen, über die wir schreiben, unterstützen möchten. Alle Geschichten, die uns erreichen, werden mit Respekt behandelt.

Uns gibt es seit 2019. Ein großes Dankeschön an Moritz Roeder an dieser Stelle, der dieses Projekt ermöglicht hat.

In Liebe,
eure VERPEILTEN.

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Foto: Sarae Akhamal

Sofia Kröplin
*1992, Gründerin, Chefredakteurin und Social Media
Aufgewachsen in einer verschlafenen Stadt im Süden Deutschlands, nahm ich nach dem Abitur das Studium der Germanistik und Soziologie an der Universität in Erlangen auf, das ich nach nicht mal einem Semester erfolgreich abbrach. 2018 schmiss ich begeistert das 3. Semester der Wirtschaftswissenschaften, um nach Wuppertal zu ziehen, wo ich meine ersten journalistischen Erfahrungen bei FAZEmag sammelte, ein Magazin für elektronische Musik. Neben meinem Praktikum in der Redaktion arbeitete ich in der Gastronomie und studierte halbherzig Medienkulturwissenschaften und Musikwissenschaften in Köln. 2020 hängte ich das Studium erneut an den Nagel, denn ich interessierte mich vor allem für Musik, Schreiben und das Unbekannte. Ich begann einen Plan zu entwickeln, um meine Fähigkeiten als freie Autorin zu verbessern, und erschuf eine Plattform, die es auch anderen Autor:innen ermöglicht zu üben: DIEVERPEILTE. Weder besitze ich einen perfekten journalistischen Lebenslauf, noch habe ich ein Volontariat, eine Ausbildung oder wie mittlerweile schon bekannt sein dürfte, einen Hochschulabschluss vorzuweisen. Dafür sammelte ich Berufserfahrung als Reinigungskraft, Zeitungsträgerin, Eisverkäuferin, Schuhverkäuferin, Barkeeperin, Kellnerin, Aufsicht, Musikjournalistin, Flyerverteilerin, Naturpädagogin, im technischen Support, in der Küche und half im Kindergarten, Altenheim, Tierheim oder im Umsonstladen aus. Heute bin ich Weltenbummlerin, Autodidaktin, Mentorin und schreibe über Menschen, soziale und gesellschaftskritisch angesehene Themen, Musik, Sexualität und auch alles sonst, was meine Neugierde erweckt. Außerdem mag ich waghalsige Experimente, Fotografie und Reisen.

IMG 9023 scaledFoto: Lilli Scheybal

Viktoria Orlinsky
*1995, Redakteurin, Illustratorin und Vertretung für Sofia
Ich komme aus einem beschaulichen Kaff namens Vorarlberg. Die ersten sechs Jahre meines Lebens durfte ich frische Bergluft genießen. Danach lebte ich in Niederösterreich, bis es uns später ins Burgenland zog. Also einmal quer durch ganz Österreich. Früher habe ich es gehasst, vom Land zu kommen, heute in der Großstadt, denke ich: Eigentlich hätte mir nichts Besseres passieren können. Der sogenannte Wiener Schmäh hat sich in meine österreichische Seele gebrannt: Charmant, frech und mit einer gewissen Leichtigkeit des Seins. Nach dem Abitur hatte ich dann aber doch genug davon und packte meine sieben Zwetschgen, um für ein Jahr nach New York zu gehen. Hemmungslos tauschte ich meine Sneaker gegen Stöckelschuhe auf der Upper East Side. Was mir die Millionen Metropole jedoch nicht bieten konnte, war der soziale Zusammenhalt, den ich von meiner Heimat gewohnt war. Deswegen war ich umso glücklicher, die folgenden drei Jahre mein Studium Information, Medien und Kommunikation mit der Vertiefung Journalistik in Österreich abzuschließen. Zwischendurch dampfte ich auch für kurze Zeit auf den Jakobsweg ab. Durch meine Reisen lernte ich mich verschiedensten Situationen anzupassen und wie man Menschen ein Gefühl von Heimat vermittelt. Seit 2020 lebe ich in Berlin und unterstütze hier ein Start-Up. Kurz nach meinem Umzug wurde ich dann festes Mitglied der Redaktion. 2021 erhielt ich meinen Ritterschlag und nenne mich nun ganz stolz die zweite Hand. Bei DIEVERPEILTE schreibe ich über Kultur, Gesellschaft und Momente, die mich in meinem Leben laut auflachen, stöhnen, helfen oder auch weinen lassen. Aber oida, am meisten berührt mich die Liebe. Außerdem mag ich Aquarellbleistifte und erotische Kunst.

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Foto: Leona B. Adjaye

Anne Sophie Lange
*1997, Redakteurin und Social Media
Schon mit 14 dachte ich darüber nach, Journalistin zu werden. Ich war schon immer sehr neugierig und fing daher auch schnell an meine Eltern mit Fragen zu löchern, auf die sie nicht immer eine Antwort wussten. Meinem Vater wurde das irgendwann zu viel, weswegen er mich auf diese „Suchmaschine namens Google“ hinwies, die mir alle meine Fragen beantworten könne. Dadurch merkte ich schnell, dass Recherche für mich keine nervige Aufgabe für ein Schulreferat ist, sondern etwas worin ich aufgehen kann. So kam es dazu, dass ich nach dem Abitur ein FSJ bei einem Lokalradio in Weimar begann, wodurch sich mein Wunsch, Journalistin zu werden, weiter festigte. Nachdem ich meinen Bachelor in Kommunikationswissenschaften gemeistert habe, zog ich nach Berlin, um meinem Traum durch einen Journalismus-Master ein wenig näher zu kommen. Ich verfolge schon länger die Arbeiten von DIEVERPEILTE, weswegen ich mich bei Sofia meldete, als sie nach neuen Redakteur:innen suchte. Meine Interessen liegen im Musikbereich, vor allem Techno, sowie bei gesellschaftlichen und sozialen Fragen.

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Foto: Ordineri

Charlotte Koi
*1998, Redakteurin
Hemmungslos — merkwürdig — genial. Diese drei Adjektive habe ich mal aus einem Magazin geschnitten und an unsere Küchenwand geklebt. Genau so soll Journalismus sein. Hemmungslos, weil er sich nicht darum kümmert, welche Normen dabei verletzt werden. Merkwürdig, weil er aus der Reihe tanzt und neue Denkweisen vorzeigt. Genial, weil er wie ein:e verrückte Wissenschaftler:in recherchiert, bis die Glühbirne über dem Kopf aufleuchtet. Neben Journalistin bin ich gelehrte Generalistin. Das heißt, dass ich mich in vielen Disziplinen auskenne und in keiner Expertin bin. Ganz nach Sokrates weiß ich also, dass ich nichts weiß. Passend dazu studiere ich hauptberuflich Philosophie und „weil man damit natürlich kein Geld machen kann“, habe ich auch einen Abschluss in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Außerdem verstehe ich, wie ein PCR-Test funktioniert, spreche fünf Sprachen und kann mit Statistik umgehen. Jeden Tag versuche ich, über meinen Tellerrand noch ein wenig mehr vom ganzen Tisch zu erspähen und das dann wieder in Worten mit anderen zu teilen. Hoffnungslos optimistisch mit einer kleinen Prise Rebellion interessiere ich mich besonders für gesellschaftliche Themen und die Geschichten der Menschen dahinter.

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Foto: Paula Schür

Paula Schür
*2000, Redakteurin und Fotografin
Ich bin Paula, Studierende im Fach „Nachhaltiges Design“ mit Schwerpunkt auf Fotografie. Aber vor allem bin ich Mensch. Ich lache und weine, tanze und schreie, beobachte stumm und kommentiere, was mich stört. Eine Stimme zu haben gibt mir die Möglichkeit, mich vielfältig auszudrücken. Sie gibt mir die Chance, mich mit Menschen zu verbinden und die Welt zu gestalten. Doch ist sie auch ein Privileg, das mich zum laut sein verpflichtet, für die, deren Stimmen unterdrückt werden – ohne mich selbst ins Rampenlicht zu stellen. Bei DIEVERPEILTE habe ich den Raum, das Menschsein aus verschiedenen Perspektiven immer wieder neu zu erforschen. Stets mit dem Antrieb meiner Mitwelt auf Augenhöhe zu begegnen. Ich fotografiere, was sich nicht in Worte fassen lässt und ich schreibe, wenn ein Bild allein nicht reicht. Beides aus tiefstem Herzen mit der Absicht zu berühren.

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Foto: Ordineri

Sophie Unterbuchberger
*1999, Redakteurin
Meine erste selbstverfasste Geschichte, an die ich mich erinnern kann, hieß die Höhle des Bären. Na gut, wahrscheinlich eher die Höhle “vom” Bären, wie ich es aus meiner vorarlbergischen Umgangssprache gewohnt war. Und auch wenn ich mich absolut nicht mehr an den Inhalt erinnern kann, weiß ich noch ganz genau, wie stolz ich auf mein erstes Werk war. Wie ich es meinen Eltern vorgelesen habe und sie zum Lachen brachte. Im Laufe der Zeit haben sich zwar meine Interessen, meine Schreibstile und meine Genres geändert, doch niemals diese Freude daran, dies mit anderen zu teilen. Anfangs kostete es mich einiges an Mut, meine Gedanken preiszugeben, doch das Wissen dabei, dass sich manch eine:r darin wiedererkennen könnte oder beginnt zu hinterfragen, ist schlussendlich das, was mich erfüllt. Egal welche Themen ich anspreche, sie haben immer eines gemeinsam: Lebenserfahrung. Und da wir das alle miteinander teilen, ist meiner Meinung nach auch der Austausch darüber so wichtig. Ob es Tabuthemen sind, politische Geschehnisse, die ich aufgrund meines Politikwissenschaften-Studiums gerne thematisiere, oder einfach nur Emotionen. Der Grund, weshalb ich diese Form des Dialogs für mich gefunden habe, ist der, weil es darin keine Grenzen gibt. Kein richtig oder falsch, nur Gedanken, die zu Worten auf dem Papier werden. Und Worte auf Papier, die wieder zu Gedanken werden.

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Foto: Paula Schür

SEENO KAMI
*1983, Lektorat und Redaktion
Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr in einer Dresdner Praxis für HNO-Medizin absolvierte ich das Staatsexamen für Gesundheits- und Krankenpflege in Wiesbaden. Die Fachrichtungen Thoraxchirurgie, Intensivpflege sowie einige Jahre in einer Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie mit dem Behandlungsschwerpunkt für affektive Störungen und Erkrankungen des schizophrenen Spektrums prägten diese Tätigkeit. Zeitgleich arbeitete ich als selbstständige Pädagogin in Wiesbaden, unter anderem in einem Waldorfkindergarten. 2020 wechselte ich in eine onkologische Tagesklinik und veröffentlichte mein erstes Buch MADCHICKBOÏ – SWAG OF K-POP. Ich schreibe gern über Bewusstsein und Soziales. Oft handeln meine Texte von Menschen, die sich auf der Schattenseite der Gesellschaft befinden. Kleinkriminelle, Fetischist:innen, psychisch erkrankte und fiktive Charaktere zählen zu meinen bevorzugten Protagonist:innen. Als Autorin im Belletristik-Bereich begeistern mich literarische Vorbilder wie Haruki Murakami, Paulo Coelho, Chuck Palahniuk, Stephen E. King, Michael Ende und Quentin Tarantino. Neben zuhören, beobachten und philosophieren, mag ich Laufsport, Musik und Animes. Seit 2021 schreibe ich für das DIEVERPEILTE Magazin und bin zusammen mit Rosa Stone für das Lektorat verantwortlich.

Gastautor:innen
Clara Schaeder, warumauchversuchen, Joanna Schröder, Ines Kaufmann, Emily Reischer, Roman Brendel, Lilly Gehrke, Jonas Huber, Norina Tondar, Vivian Sper, Charlotte Moser, Ferdinand Uth, Ruben Kruppa, Henri Hawas, Held, Katharina H., Eva Kemmerling, Paula Heiler, Sven Beck, Sophie Unterbuchberger, OpenMirror, Victoria Schumacher, Petra Allacher, Christofer Bingener, Marcel Marx, Laura Gundlach, SEENO KAMI, Anna, Jil Fabienne Weißhaupt, Kerstin Schneider, Louis Lafos, Babs Drischi, Sandra Martini, Rosa Stone, Izzy, Cora, Rosa Stone, Anna-Maria Hirschhuber, Laura I., Mary, Jill Gräb, Viola Halfar, Philip Mallmann, Jimmy Bosch, Nina Naunheim, Annina Anderhalden, Lena Gröbe, Alina Bremer, Franziska Lange.