Mein Plattenschrank: Denise Bauer

Für Houselover ist es beinahe unmöglich, ihre Füsse still stehen zu lassen, sie müssen sich einfach bewegen, wippen und grooven, was das Zeug hält. Eine Künstlerin, die diese Eigenschaften erfüllt, ist die Berlinerin Denise Bauer. Bei ihren Gigs gehört das Tanzen ganz oben auf die Liste, der Spaß, den sie dabei empfindet, steht ihr einfach ins Gesicht geschrieben und ist einfach ansteckend. Ihre Leidenschaft für elektronische Musik entdeckte Denise im Alter von elf Jahren. Einige Jahre ließ sie sich durch den Berliner Club Tresor prägen, der anfangs noch in der Leipziger Straße beheimatet war, und wuchs mit 18 Jahren in die Welt des DJing hinein, wo sie sich von Ikonen wie Blake Baxter, Jeff Mills oder Dave Clark inspirieren ließ. Als es ihr nicht mehr ausreichte, zu feiern und in selbst aufgenommene Tapes oder Marushas Radioshow “Rave Satellite” reinzuhören, schaffte sie sich Equipment an und spielte zu House ihre ersten Platten. Hatte es ihr zu Beginn vor allem Detroiter Techno angetan, verfiel sie später in eine housigere Schiene und startete ein Leben hinter den Turntables. Denise hat es geschafft, sich selbst einen Platz in der Tresor-Family sichern, und spielt heute regelmäßig in Berliner Clubs wie Hoppetosse, Golden Gate oder der Club der Visionäre. Doch nicht nur die Berliner Szene ist ihr vertraut, auch in der französischen Stadt Lyon fühlt sie sich wohl – nicht zuletzt durch ihre Residency im angesagten DV1 sowie Gigs im L’ambassade. Durch ein Interview bei Faze lernten wir uns kennen. Später, als ich sie an eine befreundete Veranstaltung vermittelte, traf ich erstmals persönlich auf sie und alles bestätigte sich. Ihre positive Ausstrahlung, die sie bei ihren Sets an den Tag legt, steckt an und verleitet zum Glücklichsein. Und hier sind wir wieder. Sie gewährte mir einen Blick in ihre Plattensammlung, die einige Schätze der Housemusik beherbergt.

01 Blake Baxter – One More Time / Red Planet Remix (1992)

02 Follow Me – Aly us (1992)

03 Cheek ‎- Venus (Sunshine People) 1996 (1996)

04 R-Tyme – Use Me / Carl Craig Remix (1993)

05 Robert Owens – I’ll Be Your Friend (1991)

 

“Früher wurde viel mehr getanzt und es gab ein richtiges Wir-Gefühl. Die Leute haben einfach mehr Wert auf Musik gelegt.” – Denise Bauer

 

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