Darf ich vorstellen: Philip Kupp (Streetfotografie und Skateboarding)

Wenn ich an’s Skaten denke, dann kommen mir Erinnerungen meines 15-jährigen Ichs wieder hoch. Ich hatte eine Freundin, die wollte immer am Skaterplatz chillen. Meistens tranken wir Bier in den letzten Sonnenstrahlen und schauten den Boys zu. Der Platz war mitten in der Stadt und ein Szenetreffpunkt. War ne entspannte Nachmittagsbeschäftigung. Die Leute waren chillig drauf und man konnte sich dort was zu Kiffen klären. War also ‘ne Win-Win-Situation. Viele Gedanken machte ich mir dabei nicht über’s Skaten. Hat mich einfach nicht interessiert. Doch das änderte sich, als ich auf Philip traf. Eigentlich haben wir uns nie kennengelernt. Also im wahren Leben. Lustigerweise kommen wir beide aus derselben Stadt, Nürnberg. Für das Studium zog er irgendwann nach Stuttgart, ich nach Düsseldorf. Jetzt erst lernten wir uns kennen. Doch nicht im wahren Leben. Sondern auf Instagram. Für ein paar Dinge ist die Plattform tatsächlich ganz nützlich. Zum Beispiel dafür. Man trifft auf Menschen, die man unter anderen Umständen vielleicht nie kennenlernen würde. Doch eigentlich schwimmt man auf derselben Welle und manchmal auch an den gleichen Orten. So in der Art ist das auch mit uns. Die Fotos, die er auf seinem Account präsentiert, zogen mich direkt an. Gleichzeitig fragte ich mich, was für ein Mensch dahinter steckt. Wer macht solche Bilder? Denn eines muss mal gesagt werden, Foto ist nicht gleich Foto. Ein Bild, auf dem wahre Emotionen zu erkennen sind, sei es der Genuss beim Rauchen einer Zigarette, oder die Konzentration eines Skaters, der gerade seinen Trick macht, bleibt im Kopf. Bringt zum Nachdenken, Schmunzeln, Staunen; hat einen gewissen Reiz auf mich. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass mich mein Instinkt nicht im Stich lies. Hinter den Fotos steckt ein ziemlich interessanter Typ. Nicht nur, dass ich mir zuvor kaum Gedanken über die Skaterszene machte, auch die Denkweise, die so jemand mit sich führt, fasziniert mich.

Moin Philip, erzähl doch mal davon, wie du mit dem Skaten angefangen hast. 
Wie das oft so ist, hat mich mein großer Bruder dazu gebracht. Er ist vier Jahre älter als ich. Damals fand ich alles, was er machte ziemlich cool. Ich denke, es muss Anfang der 2000er mit dem großen Skateboard-Hype angefangen haben. Das war auch das erste Mal, als ich auf einem Skateboard stand. Ich war so um die neun oder zehn Jahre alt. Mein damaliger bester Freund hatte ebenfalls einen großen Bruder, der mit meinem Bruder befreundet war. Wir waren oft zu viert im Vorstadtort skaten.

Und wo kommst du her?
Ursprünglich komme ich aus Nürnberg-Fürth, da ist der Terra-X-Skateshop schon immer eine Institution gewesen. Ich erinnere mich noch daran, dass es damals das Coolste war, sich im Shop Globe Baggy Pants, Mini-Logo Boards und die dicksten, globigsten DCs zu kaufen. Die Zunge stopften wir mit Schwämmen aus (lacht). Das ging so ein bis zwei Jahre und dann hat eigentlich jeder wieder damit aufgehört, inklusive mir. Die nächsten zehn Jahre spielte ich recht intensiv Basketball, bis ich für’s Studium nach Stuttgart zog und dort wieder mit dem Skaten anfing.

Wie waren die ersten Skateversuche?
Das war damals mit meinem Bruder vor unserer Haustür. Er übte Kickflips und ich einen Ollie. Zu der Zeit hatte ich ein Komplettboard für Kinder aus einem Sportgeschäft. Eines von denen, die komplett eingeschweißt im Regal bei Sportscheck hingen. Später erbte ich dann die Hardware von meinem Bruder. Irgendwann gab es Stress mit den Nachbarn, weil wir zu laut waren. Das wurde natürlich nicht besser, als wir anfingen, den Gehsteig einzuwachsen. Die Omis hatten Angst darauf auszurutschen (lacht).

Schon mal böse wehgetan?
Gehört ja irgendwie zum Skaten dazu, aber so richtig schlimm erwischte es mich nie. Ich hatte nur einen Bänderriss im Sprunggelenk, eine angebrochene Rippe, einen gebrochenen Zeh und gelegentliche Schrammen und blaue Flecken. Für Skateboarding ist das, glaube ich noch nichts. Ich hatte Glück, bin aber auch nie riesige Treppen oder Gaps gesprungen.

Welche Spots gibt es in MÜ?
Ich bin noch recht frisch in München und versuche mich, nach Stuttgart hier noch in der Szene zurechtzufinden. Dementsprechend kenne ich noch nicht so viel. Natürlich habe ich schon einige Spots im Auge, an denen ich ein paar Tricks vorhabe. Wie zum Beispiel die Banks am Arabellapark. Auch das Stair-Set lachte mich schon des Öfteren an. Am Finanzamt Marsplatz gibt es ein Curb, direkt an einem Fenster von einem Büro, das könnte in einem Video geil aussehen. Außerdem noch Ledges im alten Residenz-Theater in der Alfons-Goppel-Straße. Und aus den Videos von einem Kumpel kenne ich ein Curb mit Gap, das bei einem O2 Shop an der Gärtnerstraße liegt. Rund um die Hackerbrücke und den ZOB habe ich auch schon einiges entdeckt. Ansonsten gehe ich generell in den Wacker-Skatepark oder den Skatepark Theresienwiese. Generell ist es in München aber sehr schwer, Streetspots zu fahren, weil man überall sehr schnell von Securitys, Anwohnern oder der Polizei gekickt wird. Das war in Stuttgart nicht ganz so schlimm.

Was bedeutet das Skaten für dich?
Skaten ist für mich ein Ausbruch aus dem Alltag. Wenn ich skaten gehe, denke ich an nichts anderes. Schaue nicht auf mein Handy und mach mir keine Sorgen um meinen Job, Freundin oder sonst was. Meistens bin ich richtig genervt, wenn mich jemand anruft. Es sei denn, es sind die Homies. Das Skaten mit den Freunden, ist ein Gefühl, das ich sonst nirgends erleben kann. Wenn man mit der Crew durch die Straßen pusht, ohne großartig Tricks zu machen, gibt einem das ein Gefühl von Freiheit. Nachdem ich zehn Jahre lang Basketball gespielt habe, war ich es leid, das Wochenende in der Halle zu verbringen und zu geregelten Zeiten im Training sein zu müssen. Beim Skaten gehe ich mit meinen Freunden raus, wann immer es zeitlich passt. Ich muss mich an keine Regeln von irgendeinem Coach halten und bin nicht vom Team abhängig. Mal von den Cops vertrieben oder gefilzt zu werden, oder direkt vor dem Bankgebäude zu skaten, bis die Security kommen, macht außerdem meinen inneren Punk glücklich.

Skaten bedeutet aber auch oft Frustration und Verzweiflung. Gerade dann, wenn man einen bestimmten Trick versucht und ihn lange Zeit nicht hinbekommt. Um weiterzukommen und besser zu werden, muss man seine Grenzen überschreiten, Angst überwinden und lernen, dass man auch mal auf die Fresse fliegen kann. Dieser Aspekt hat für mich eine besondere Bedeutung. Ab und zu werde ich mit Angststörungen konfrontiert. Skaten hilft mir dabei, mit der Krankheit zurechtzukommen. Der Umgang mit den Ängsten während des Skatens und den Ängsten, mit denen ich sonst zu tun habe, hat Parallelen. Es lohnt sich, diese trotz aller Notsignale in Kopf und Körper zu überwinden. Selbst wenn ich nach 50 Versuchen noch aufs Maul fliege, versuche ich aufzustehen und es gleich nochmal zu probieren. Was sich meistens auch auszahlt.

Skateboarding ist so facettenreich, das ich eine ganze Seite darüber schreiben könnte. Skaten ist für mich auch eine Community. Als Skater kann man überall hin, in einen Shop gehen und man findet direkt Anschluss. Für ein Praxissemester lebte ich eine Zeit lang in Barcelona. Ich fand sofort Freunde und entdeckte durch das Skaten auch gleich die Stadt. Wenn Skater in eine neue Stadt gehen, dann sehen sie die Stadt anders, als alle anderen. Neben Architektur, Landschaft und den Menschen sehen Sie auch potenzielle Spots. Ich glaube, es ist kein Zufall, dass viele Skateboarder kreative Berufe ausüben.

Was macht einen guten Skater für dich aus?
Ein guter Skater ist für mich jemand, der alles skaten kann. Eine Person, die einen Style hat, der es so aussehen lässt, als wäre es das Einfachste der Welt. Egal ob es technische Tricks an einer Ledge, harte Handrail Tricks oder Treppen springen ist. Ich finde es beeindruckend, wenn jemand sowohl klassische Streetspots, als auch Transition fahren kann.

In Stuttgart gibt es eine sehr gute Szene mit einigen gesponsorten Skatern. In meiner Zeit dort, habe ich mir vieles abgeschaut und suchte mir Vorbilder aus. Die Community dort ist so eng verbunden, dass sich eigentlich alle kennen. Die meisten sind nett und geben dir auch mal einen Tipp. Es gibt aber auch überhebliche Idioten, die sich auf ihr Können zu viel einbilden. Ich bevorzuge die Leute, bei denen man sich etwas abschauen kann und danach noch zusammen ein Bier trinkt. Wenn man darüber hinaus noch Stuff wie Schuhe oder Ähnliches abgreifen kann, ist das schon ein netter Bonus.

Auch sich selbst, und andere zu motivieren und für den Austausch in der Szene zu sorgen, macht für mich einen guten Skater aus.

Wie würdest du die Skaterszene in fünf Wörtern beschreiben?
Community, kreativ, vielfältig, perfektionistisch, mutig

Und jetzt mit deinen Worten?
Skateboarding hat meiner Meinung nach im Gegensatz zu Rollerblading, BMX oder Scooter schon einige Höhen und Tiefen überlebt. Das spricht für mich dafür, dass die Szene generell offen ist, sich weiterzuentwickeln. Außerdem verbindet der Sport Menschen, unabhängig von Alter, Hautfarbe, Herkunft, sozialem Status oder Sexualität. Trotzdem ist die Szene auch teilweise ambivalent, wenn es um Themen wie Olympia oder nicht skater-owned Marken wie Nike oder Adidas geht. Gerade das Thema Olympia ist sehr komplex und es wird viel darüber diskutiert, ob es Fluch oder Segen ist. Aber die Szene lebt und das allerwichtigste für mich ist: Skateboarding is fun!

Wie steht es um die Frauenquote beim Skaten?
Skaten ist nach wie vor sehr männerdominiert. Man merkt aber einen Wandel. Immer mehr Mädels trauen sich in den Park und das nicht, um die cuten Skaterboys zu beobachten. Gerade in Stuttgart konnte man das gut sehen. Dort gibt es eine Crew von jungen Frauen, die man regelmäßig beim Skaten trifft und die mittlerweile auch ein fester Bestandteil der Szene sind. Ich finde das großartig und habe großen Respekt davor. Wenn ich daran zurückdenke, wie eingeschüchtert ich damals im Park war, wenn ich auf die gesponserten Skater traf. Als einzige Frau im Skaterpark zu sein, ist dann noch mal eine ganz andere Sache. Doch cool ist, wenn die Kids sehen, dass sie es ernst meint, sich immer wieder in den Skatepark traut und auch mal einstecken kann, wird sie auch von den Jungs für ihren ersten Kickflip gefeiert.

An welchen Orten warst du bereits Skaten?
Berlin, Stuttgart, München, Nürnberg/Fürth/Erlangen, Barcelona, Bali, Malaga, Innsbruck, Vancouver.

Und wo möchtest du noch hin?
Paris, Kopenhagen, Stockholm, Malmö, San Francisco, LA, New York, London, Split, Prag. Außerdem noch einige Orte in Italien und Griechenland.

Was war an Stuttgart, Barcelona und Malaga besonders für dich?

In meiner letzten Wahlheimat Stuttgart gab es die beste Skateszene und viele Streetspots. Die Skateparks machten dafür nicht so viel her. Viele meiner Freunde, habe ich durch das Skaten für mich entdeckt. Es gibt viele gute Downhills, die man teilweise eine halbe Stunde fahren kann.

Barcelona ist Europas Skate-Mekka. Man hat überall Spots und Skater aus aller Welt. der Platz vor dem Museu d’Art Contemporani de Barcelona ist 24/7 skatebar und man trifft dort immer auf Skater.

In Malaga war ich an einem schönen, kleineren Ort. Dort gibt es viele Spots am Meer und eine kleine lokale Szene. Ich erinnere mich sehr gerne daran zurück, weil wir den Trip dorthin zu zwölft machten.

Und jetzt aber mal zur Fotografie. Wie kam das zustande?
Mein Dad fotografierte schon immer viel im Urlaub. Als Kind war ich total fasziniert von seinen Diashow-Abenden. Die Urlaubsbilder meiner Eltern aus Tansania sind mir bis heute im Kopf geblieben. Er schenkte mir auch meine erste Kamera, eine einfache Point & Shoot Kamera, die ich sofort im Skiurlaub in Südtirol ausprobierte. Damals war ich vielleicht zehn Jahre alt. Danach ließ ich das Fotografieren schleifen. Erst mit 16 fing ich wieder an, mich dafür zu begeistern, als ein Freund von mir anfing, Langzeitbelichtungen bei Nacht von der Stadt zu machen. Das war etwas Neues für mich und begeisterte mich. Daraufhin kaufte ich mir meine erste Nikon, schnappte mir ein altes Stativ von meinem Dad und schoss viele Langzeitbelichtungen.

Was möchtest du mit deinen Fotos ausdrücken?
Bei jeder Skate-Session gibt es abhängig von Ort, Persönlichkeiten, Licht und Wetter eine bestimmte Stimmung, die jeder der dabei ist, spürt. Das auf einem Bild einzufangen ist ziemlich schwierig und eine Herausforderung für mich. Es gibt nur wenige, kurze Momente, bei denen alle Faktoren für diesen Vibe gegeben sind und widergespiegelt werden können. Für mich stehen Situation und Stimmung im Vordergrund und nicht der Trick an sich. Wenn es mir gelingt, dass sich der Betrachter vorstellen kann, ein Teil dieser Session gewesen zu sein und das noch bestimmte Gefühle in der Person auslöst, bin ich zufrieden.

Warum analog?
Mit meiner ersten digitalen Spiegelreflex-Kamera probierte ich einiges aus und tastete mich an die verschiedenen Einstellungen ran. Dadurch entstand auch jede Menge Müll, weil man ja einfach abdrücken kann. Speicherplatz gibt es ja genug. Am Anfang war das auch gut so. Nach einer Weile merkte ich jedoch, wie viel Zeit das Aussortieren in Anspruch nimmt und wie viele schlechte Bilder sich dadurch ansammeln. Über Freunde kam ich dann zur analogen Fotografie. Man lernt so viel über Belichtungszeit, Lichtverhältnisse, Blende, ASA/ISO und Komposition, wenn man analog fotografiert. Man macht sich automatisch mehr Gedanken, bevor man abdrückt. Jeder Film und jede Entwicklung kostet Geld. Gerade als Student hat man besonders das im Hinterkopf. Bei 36 Bildern pro Film stellt man sich viel mehr Fragen, bevor man abdrückt. Dinge wie Schärfe, Motiv, Komposition und Blickwinkel werden gezielter bedacht. Auch die Entfernung zum nächsten Shop spielt eine Rolle, wenn der Film leer geht. Durch die genauere Beobachtung entstehen qualitativ hochwertigere Bilder. Zudem ist die Aufregung, die man hat, wenn man einen Film von der Entwicklung abholt, einfach schön.

Was macht einen guten Fotografen für dich aus?
Für mich sieht ein guter Fotograf Details, Momente, Situationen und Stimmungen, die für den Großteil der Bevölkerung unentdeckt bleiben. Ein bisschen wie der Skater, der durch die neue Stadt läuft und potenzielle Spots sieht, die für andere Menschen nur nach Beton und Treppengeländern aussehen. Wenn man sich dann als Betrachter automatisch in die Situation des Bildes hineinversetzt und sich vorstellen kann, wie man sich fühlen würde, wenn man gerade an dem Ort wäre, dann ist es für mich ein gutes Bild.

Was machst du, wenn du nicht am Skaten oder Fotografieren bist?
Ich lerne gerade Schlagzeug spielen. Mein Mitbewohner hat es ziemlich drauf und bringt mir immer mal wieder etwas bei. Ansonsten zeichne und male ich gelegentlich. Außerdem nehme ich gerade so eine Art Demo-Tape auf, auf dem ich verschiedene Akzente, Dialekte und Sprachen nachspreche. Anscheinend habe dafür wohl ein besonderes Talent. Ich habe Medieninformatik studiert und danach arbeitete ich als 3D-Artist. Gerade bin ich auf der Suche nach einer neuen Stelle dafür. Ich hoffe, dass ich mich damit irgendwann mal selbstständig machen kann. Ansonsten surfe ich gerne, wenn ich das nötige Kleingeld zum Reisen habe.

Was inspiriert dich?
Auf Konzerte gehen, Musik machen, mit fremden Menschen reden, in die Berge gehen, sich neue Dinge trauen, Skateboarding und neue Orte.

Wovor hast du Angst?
Lustig, dass du fragst. Ganz generell: Klimaerwärmung, Einsamkeit, Kontrollverlust.

Wärst du hauptberuflich gerne Skater oder Fotograf?
Skateboarding als Beruf kann ich mir nicht vorstellen. In Deutschland gibt es eine Handvoll Pros, die davon leben können. Wer weiß, wie lange so eine Karriere hält. Um das zu schaffen, braucht man Talent und Disziplin. Mein Talent reicht dafür nicht aus. Das war mir aber auch nie wichtig. Ich hab einfach Spaß am Skaten und der Kultur, die damit einhergeht. Für mich wäre es, selbst wenn ich das Talent hätte, schwierig, meinen Ausbruch aus dem Alltag zu meinem Alltag zu machen.

Sich als Fotograf beruflich durchzusetzen ist sicher sehr hart. Ich habe hier und da mal für zwei, drei Projekte von Freunden Geld für meine Fotografien bekommen. Wirklich ernsthaft darüber nachgedacht, ein professioneller Fotograf zu werden, habe ich nie. Aus der Erfahrung von befreundeten Fotografen weiß ich, dass man sich als angehender Fotograf meist der Industrie beugen muss. Man muss Projekte annehmen, auf die man so gar keine Lust hat, nur um zu überleben. Sicher gibt es auch Ausnahmen. Aber die Konkurrenz ist hart. Ich würde eher an einem Projekt arbeiten, auf das ich Lust habe und für das ich wenig bis gar kein Geld bekomme, als dass ich Bilder für einen Großkonzern schieße, die mir persönlich nichts geben. Davon kann man aber nicht leben. Also wird es für mich wohl bei einer Nebenbeschäftigung bleiben. Müsste ich mich aber entscheiden, dann würde ich Fotografie als Hauptberuf wählen.


Foto: Johannes Kammerer
Foto: Philipp Köhler

 

Und zum krönenden Abschluss, Philips Sound:

 

Du hast Bock, Philip zu engagieren oder mit ihm kreativ zu werden? Dann schreib ihm doch einfach!
www.instagram.com/_philanthrop

 

Und wenn du noch nach einem passenden Film für deine Kamera suchst, würde Philip dir diesen hier empfehlen:
Ilford Delta 3200 135/36, 5er-Packung

 

Magste? Dann check doch mal das hier:
Darf ich vorstellen: Fabian Meier (Konzertfotografie)
Darf ich vorstellen: Sandro Prodanovic (Streetfotografie)
Ein Tag auf der Straße – Part 1 – Ivi

Leave a Comment