Corona macht es mir möglich.
Dort zu sein, wo ich im Moment nicht bin.
Geschichten zu hören, die sind nicht üblich.
Und ob es nun ein Deutscher, Portugiese,
oder ein Schwede ist – ist mir doch egal.

Es ist der Franzose, der hängen bleibt.
Vom Reisefieber gepackt,
düst er eines Tages los und
landet in Sint Maarten.
Er trifft zwei nette Typen, mit denen
er sich die Zeit vertreibt.
Sie haben ein Segelboot und nicht viel
zu erwarten.

Auf ihrem Weg nach Nassau haben
sie noch einen Platz an Bord.
Sie fragen ihn, ob er nicht mitkommen will.
Der Franzose ist willig etwas zu wagen
und packt seine Sachen sofort.
So sind die nächsten Wochen nicht weniger schrill.

Doch dann kommt Corona angeflogen,
bläst den Jungs die Luft zum Atmen weg.
Angenehm wäre gelogen.
Also suchen sie Zuflucht an einem schönen Fleck.

Sie treffen einen coolen Typen,
der ne Menge Kohle hat,
und möchte, dass sie seine millionenschwere Villa hüten.
Und jetzt träumen die drei Männer
auf den Bahamas vor sich hin.

Artwork by Niels