Wieso ich schreibe

Wieso ich schreibe? Auf diese Frage folgt keine Märchengeschichte; keine Geschichte, die euch erzählt, dass ich es schon als kleines Kind liebte, Detektivin zu spielen oder als Jugendliche fantasievolle Kurzgeschichten schrieb. Dem Grund, wieso ich schreibe, haftet etwas Pragmatisches an und er besteht zu großen Teilen aus einer harterkämpften Selbstermächtigung und einer spätentdeckten Leidenschaft. Es … Read moreWieso ich schreibe

Vivian erzählt, wie es ist, als Kassiererin zu arbeiten

Der Tag war lang, der Magen knurrt und wenn man sich schon uninspiriert durch überfüllte Läden quälen muss, will man wenigstens an der Kasse seinen Frust abladen. Leider müssen darunter diejenigen leiden, die am wenigsten dafür können. Verkäufer*innen sieht man überall. Stets anwesend, aber selten motiviert. Als ich 16 war, bewarb ich mich für einen … Read moreVivian erzählt, wie es ist, als Kassiererin zu arbeiten

Gubi und seine ziemlich dollen Karikaturen

Wusstest du, dass Gubis nicht so dolle Karikaturen eigentlich ziemlich knorke sind? Oben drauf gibt es das Zeug auch noch auf Shirts und Co.   Gubi ist 41, Familienvater, Mediengestalter in Bergheim und mein Kollege bei FAZEmag. Als wir letztes Jahr auf Tassilos Geburtstagsfeier waren, der ebenfalls ein Kollege von uns ist, hatte ich die … Read moreGubi und seine ziemlich dollen Karikaturen

Loveparade, was ist nur mit dir passiert? Jessika Westen im Interview.

Foto: Mikko Schümmelfeder Als ich anfing, auf Technopartys zu gehen, hatte ich keine Ahnung, dass diese Entscheidung später mein komplettes Leben umkrempeln würde. Nicht nur, dass ich meinen jetzigen Beruf dadurch gefunden habe, auch lehrte mich die Technokultur, wie wertvoll Toleranz und Akzeptanz sind. Ganz egal, aus welcher Schublade man stammt, wer auf elektronische Musik … Read moreLoveparade, was ist nur mit dir passiert? Jessika Westen im Interview.

Sülow hat sich seinen Kindheitstraum erfüllt: DJ sein

Als ich zum allerersten Mal ein Klavier gesehen habe, das war bei meiner Einschulung, habe ich so lange auf meinen Lehrer eingeredet, bis er mich in der Aula hin und wieder die Tasten berühren lies. Der Auftritt eines Schülers, die damit verbundenen Klänge und diese wunderbare Atmosphäre, die sich in der Aula breit machte, faszinierten … Read moreSülow hat sich seinen Kindheitstraum erfüllt: DJ sein

Anderson Félix: von der Favela zum Fußballspieler

Anfang August reiste ich spontan nach Lissabon. Ohne Geld, ohne großes Gepäck – und erst recht hatte ich keine Ahnung, wo ich schlafen sollte. Naiv, wie ich bin, dachte ich, ich könnte am Strand in einer Hängematte pennen. Daraus wurde nichts, also musste ich in einem Hostel unterkommen. Google half mir dabei, das günstigste in … Read moreAnderson Félix: von der Favela zum Fußballspieler

Eine Influencerin zeigt, dass sie gar nicht so scheiße ist, wie man denkt

Neu in eine Stadt zu kommen, heißt auch, dass man mal wieder von vorne anfangen muss. Die Orientierung ist gleich null, die coolen Spots kennt man noch nicht und wo sind verdammt noch mal all die guten Freunde, mit denen das Leben so viel mehr Spaß macht? Ich hatte Glück, meine Freundin Lorena stellte mir … Read moreEine Influencerin zeigt, dass sie gar nicht so scheiße ist, wie man denkt

Interview mit einer Pooltesterin

Sonne, Sommer, Schwitzezeit. Und mit der ersten Hitzewelle kommen auch wie jedes Jahr wieder die großen Fragen angerollt. Muss ich mich wirklich eincremen, warum esse ich immer so viele Pommes im Freibad, und sehe ich fett aus in meinem Bikini? Alles Fragen, die meinem Leben wichtige Badezeit raubten. Doch wie steht es eigentlich um die … Read moreInterview mit einer Pooltesterin

Wie es ist, hinter der Kasse zu stehen

Zumindest für mich, die alles unweigerlich intellektualisiert, ist die Arbeit in einer großen deutschen Kaufhauskette aufgeladen mit Metaphern und den großen Erzählungen unserer Zeit. Vor allem dann, wenn ich versuche, einen Sinn in diesem Job zu finden. Nicht überraschend für alle, die meine Studienwahl stets belächelten – irgendwas mit Kultur und Geschlecht und so –, … Read moreWie es ist, hinter der Kasse zu stehen

Darf ich vorstellen: Felix Hartmann (Streetfotografie)

Aussagekräftiges Fotomaterial ist für meine Arbeit von so existenzieller Bedeutung, dass ich ohne dieses nicht vorankommen würde. Dabei geht es nicht nur darum, dass die realitätsnahen Bilder meine Beiträge schmücken sollen. Vielmehr bin ich von ihnen abhängig, um meinen Texten eine bildhafte Sprache zu verleihen. Aus diesem Grund sind authentische Fotografen unverzichtbar für mich. Es … Read moreDarf ich vorstellen: Felix Hartmann (Streetfotografie)