Warnung: Dieser Text enthält Schilderungen von Masturbation.

Die Wellen rauschen, die Sonne knallt, ich liege am Strand. Oben ohne, ich bin halbnackt und verspüre Lust auf meinen 28 Jahre alten Körper. Ich habe keinen Partner und weit und breit ist niemand zu sehen, mit dem ich meinen Gelüsten nachgehen könnte. Gut, denke ich, ich brauche niemanden, der mir dabei hilft zu einem Orgasmus zu kommen und jetzt habe ich wirklich Lust, mir selbst etwas Gutes zu tun, weil ich weiß, wie unbeschreiblich dieses Gefühl ist, wenn ich mich liebe.

Ich habe das manchmal, dass ich feucht werde, an ungewöhnlichen Orten. Aber besonders stark ist dieser Drang, wenn ich in der Sonne liege, ganz allein … Schaue ich nach links, sehe ich einige Menschen in weiter Entfernung, schaue ich nach rechts, sehe ich weniger Menschen. Naja, egal, ich mach es einfach, was soll schon passieren, denke ich. Also schiebe ich meine Hand in mein Bikinihöschen, während ich auf dem Bauch liegend mein Gesicht in das Strandtuch drücke. Oh mein Gott, denke ich, es ist so feucht da unten, mein Gott, wie gut sich das anfühlt.

Ob mich jemand sehen kann?, frage ich mich.

Die Leute sind so sehr mit ihrem eigenen Kram beschäftigt, außerdem liegen sie so weit entfernt, sie können es nicht bemerken … Und falls doch? Ich stelle mir vor wie einer von ihnen hinter mir steht, angetörnt von meinen kreisenden Bewegungen, wie er sich in die Hose fasst und dabei ganz hart wird.

Mhmmm, denke ich. Welch schöner Gedanke das doch ist.

Ich berühre mich weiter, werde immer feuchter, will nicht mehr aufhören und merke, wie die Bewegungen immer schneller vonstattengehen. Ein Blick nach links, einer nach rechts.

Scheiße, was ist mit dem Paar, das gleich an mir vorbei geht?

Ich ziehe die Hand raus, verhalte mich normal, wie eine Frau, die einfach nur in der Sonne liegt.

Sie drehen um, okay, weiter geht‘s. Hand rein, mhmmm…

Ich stelle mir den Mann hinter mir vor, wie er sagt:
„Ja Baby, mach weiter, du machst mich so geil.“

„Ja? Tue ich das?“, frage ich ihn.

„Oh ja … Ich will auf dir kommen“, antwortet er.

Dann halte ich es nicht mehr aus. Diese Gedanken lassen mich nicht los. Der Mann, sein steifer Penis, meine weichen Lippen.

„Ich komme“, flüstere ich.

„Ja Baby, bitte komm für mich“, antwortet er.

Ich presse meinen Kitzler auf meinen Mittelfinger. Kreisend drücke ich meinen Po von oben nach unten auf meine mittlerweile klatschnasse Hand. Erst langsam und vorsichtig, dann werde ich grob, und dann, dann spüre ich es. Ich wusste, dass das Gefühl intensiv sein würde. Irgendwie habe ich nichts anderes erwartet, immerhin bin es ja ich und ich weiß schließlich, was mir gefällt. Ich beende meine Solo-Nummer und nebenbei bedanke ich mich für den guten Sex. Ich schaue nach links, dann nach rechts, lächle, und denke mir, wie schön es doch ist, mit mir zu schlafen. Denke an den imaginären Mann und frage mich, wann wir uns wieder treffen werden.

Bald, denke ich. Die Lust lässt ja nicht lange auf sich warten.  

Dieser Text erschien zuerst auf DIEVERPEILTE.

Foto: Sofia

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