Mein erstes Mal Minha Galera hatte ich im Winter letzten Jahres. Meine Freunde und ich lungerten auf einer Bierbank im scheuen Reh, darauf wartend, dass der Abend eine attraktive Wende einnehmen würde. Die bekamen wir, als uns ein Freund von mir zu einem Rave in Hürth einlud. An der Hasenkaule angekommen ging alles ganz schnell: ein einziger großer Dancefloor, ein Ritt auf Phil Collins, kunterbunte Sonnenstrahlen, gedrehte Zigaretten am Lagerfeuer und dieses Gefühl von Freiheit. Gemeint ist ein Ort in Köln, der eigentlich nur existiert, weil diese Leute einen ziemlich coolen Job machen: Nikolaj, Lo, Sasa, Fara, Alex, Kim-Jong-Ule, Burning Desire, Hannah(stasia), Leo, Pascal, Lynn, Marlon, Frankenfurzer, Flexxi, Charlotte, Trissi, Ivan, Pauli, Max, Simon und Vivi – die Chance, mich in ihren Freundeskreis einzuzecken, habe ich leider verschlafen. Halb so wild, denn Vivi von den Minhas hatte Bock, mir ein paar Geheimnisse über das Leben im Kollektiv, Projekte und die Zukunft der Hausenkaule anzuvertrauen.

DIEVERPEILTE: Was kann man mit euch erleben?
Vivien Wentker: Holzstaub atmen, BioZisch zischen, Leimreste naschen, Klickparkett verlegen, Schrottplätze durchforsten, deluxe Containern, Gruben stürmen, Tanzdemos bewegen, Flohmärkte schmeißen, Videos abreißen, gemeinsam Visionieren, Halfpipes bauen, Galerien anschauen, Zugvögel basteln, jeden Tag in einem anderen Bus schlafen.

Eigentlich kann ich nichts besonders gut. Ich meine, ich kann ein bisschen Nähen, Fotografieren, Malen, Schreiben, Handwerken, Organisieren, Putzen und feiern. Wo wäre mein Platz bei euch?
Also eigentlich kannst du dann alles ein bisschen. Das ist der erste Schritt. Zu checken, dass der Mensch von Natur aus handwerklich begabt ist und mit Anleitung fast alles machen kann. Das zu finden, was einen wirklich inspiriert und motiviert es zu vertiefen, ist eher die Schwierigkeit. Mehr als die Hälfte bei uns ist gerade genau in diesem Prozess. Es ist auch echt wichtig anzunehmen, dass es nicht schlimm ist, auf bestimmte Sachen keine Lust zu haben. Das ist eine gute Lektion, die ich gelernt habe. Probier dich aus, nutze die sprichwörtlichen Werkzeuge, die du hast, und nimm dir die Zeit, um am Ball zu bleiben. Wenn es dann doch was anderes wird, auch ok. Du fügst dich also gut bei uns ins Bild ein (lacht).

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FOTO: TRISTAN CRAMPE

Kollektive Zusammenarbeit ist euch extrem wichtig. Wieso ist das so?
Der Ursprungsgedanke war, mit Freunden zusammen zu kommen und ein Projekt, eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen und dadurch andere Menschen zu inspirieren, das Gleiche zu tun. Sich zusammenfinden und zusammen zu finden, schöne Erfahrungen zu erschaffen, war also schon immer der Grundgedanke und bleibt es auch. Auch dass wir zusammen alt werden wollen. Daher ist die Zusammenarbeit mit anderen Kollektiven auch immer inspirierend für uns. Wir reflektieren auch darüber was da anders läuft: Wie sind die Kommunikationsstrukturen, die Plena, die Arbeitsverteilung, Schichtpläne, Kommunikation nach Außen etc.

„Ich heiße Felix aka Flexxi und liebe Bilder. Sowohl in Bewegt- als auch in Standform. Minha Galera ist nicht nur mein Freundeskreis, es ist meine Lebensform.“

Wie habt ihr euch kennengelernt, gab es einen Bewerbungsprozess oder so?
Ich war nicht von Anfang an dabei, daher hier die legendäre Überlieferung: Es gab diese Ursprungsgruppe von acht Leuten, die sich alle schon seit Schulzeiten kannten und später in Köln in das sogenannte „Loft“ zogen. Dieser Ort ist praktisch die Urmuttersuppe aller Hallen. Das war früher Werkstatt, Eventlocation, LAGERRAUM(!!!) und Ausstellungsort in einem. Verrückte Zeiten. Zusätzlich noch Wohnung für acht Personen. Irgendwann und irgendwie kamen dann immer mehr Menschen aus deren Freundeskreis dazu. Dann verquatschte man sich mit Ihnen auf den Open Airs, besucht das erste Plenum und schwups war es um einen geschehen, so war es bei mir damals.

Ihr seid ja ganz schön kontaktfreudig.
Es gab aber auch Phasen, da waren wir sehr darauf bedacht, den Kreis klein zu halten. Es wurde viel reflektiert und austariert, weil wir Angst hatten, die Gruppe könnte Intimität einbüßen durch zu viele neue Mitglieder. Mittlerweile hat sich das gewandelt, die Halle bietet ganz neue Möglichkeiten, auch was die Teilhabe externer und neuer Leute angeht. Es gibt auch nicht mehr nur das Kollektiv Minha Galera als Akteure, wir sind mittlerweile viele verschiedene Keimzellen, die sich gegenseitig befruchten. Wer sich engagiert und kontinuierlich am Start ist, rutscht irgendwie rein in den Hürth-Kosmos. Natürlich muss es für alle auch zwischenmenschlich passen. In erster Linie sind wir sehr gute Freunde. Hürth wiederum vereint alles unter ihren Schwingen.

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FOTO: TRISTAN CRAMPE

Ihr seid also gute Freunde, was verstehst du unter einem Kollektiv?
Eine Gruppe von Menschen, die wirklich Lust haben, gemeinschaftsbildende Prozesse zu durchlaufen und miteinander in Rücksichtnahme auf die Belange Aller (!), Projekte zu verwirklichen. Dabei ist das Thema ja egal. Auf die Gruppe kommt es an. Wenn es mehr Gemeinschaften geben würde, in denen Menschen diese Kommunikation auf Augenhöhe erproben, könnte das glaube ich sehr zur Verbesserung der Gesellschaft beitragen.

„Ich bin Lo und liebe es, in unserem Kollektiv untertauchen zu können und zu nichts gezwungen zu werden. Wie zu einem Interview zum Beispiel.“

Euch gibt es seit 2015. Erzähl mal wie geil seid ihr?
Im Grunde befindet man sich den Großteil der Zeit in seiner Bubble mit den Leuten, die man wirklich unfassbar gern hat, wir sind tatsächlich alle befreundet und daher feiert man sich und seine Freunde auch manchmal zu kräftig ab. Irgendwie muss das aber auch so sein. Wir standen schon so oft am vermeintlichen Rande unserer Möglichkeiten und Kapazitäten, da braucht man ab und zu ne Sektdusche, um kurz klar zu kommen und zu realisieren: „Wir schaffen das, es kostet noch mehr Schweiß und Zeit aber et hät noch immer jot jejange!“. Ich darf das sagen, weil ich nicht aus NRW komme. Sich in der Gruppe zu pushen kreiert viel heiße Luft und dann steigt der Ballon wieder.

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FOTO: TRISTAN CRAMPE

Wenn du von anderen Kollektiven sprichst, an wen denkst du da?
Die Niehler Freiheit hat uns wie ein älteres Geschwisterchen mit Rat und Tat zur Seite gestanden, als wir das Projekt Halle angegangen sind. Mit den Leuten vom „Irgendwo“ in Bremen haben wir schon viele geile Sachen gemacht. Kulturraum 405, die Güzellis von Walgesang, das Kavenzmannkollektiv, die Leute vom Tag des guten Lebens, das Zugvögelfestival, was wie ein Dach alle im Großraum NRW vereint. Ich vergesse bestimmt einige, I’m sorry, es gibt noch viele Weitere, auch Einzelpersonen oder andere Gruppen, die nicht in Kollektiven formiert sind. Die kommen auf uns zu oder wir auf sie und haben sehr coole Ideen und Projekte, die wir dann gemeinsam starten wollen. An dieser Stelle noch mal Danke an alle, mit denen wir die Ehre hatten, ihr seid geil!

„Hi, ich bin Alex und ich spiele gern mit Feuer. Ich arbeite zu 90 Prozent, ohne dafür Geld zu bekommen, was dumm, aber trotzdem geil ist.“

Wie haben die Menschen allgemein reagiert, als ihr angefangen habt, Sachen zu schmeißen?
Durchweg positiv und unterstützend würde ich sagen. Es hat echt Spaß gemacht, als dann die ersten Gäste eingetrudelt sind und man noch nicht wusste, wie kommt die Veranstaltung an. Die Begeisterung über neu gebaute Sachen zu beobachten, oder wie Leute Angebote auf ihre eigene Art und Weise nutzen, ist immer wieder schön.

Auf euch trifft man am ehesten an der Hasenkaule, mittlerweile wollt ihr das Grundstück sogar kaufen. Jetzt habt ihr aber kürzlich erfahren, dass der Boden eures Geländes mit 20 bis 100 Tonnen Teeröl verseucht ist, weshalb euer Sponsor abgesprungen ist. Überlegt ihr ernsthaft weiter zu machen?
Fakt ist, dass Hürth zur Heimat des Kollektivs geworden ist. Es ist ein hässlich schöner Fleck Industrieerde mit eigenem Charme und Gesetzen. Den wollen wir nicht wieder hergeben. Fakt ist aber auch, dass die Miete zu hoch ist, um sie immer weiter zu zahlen ohne Land in Sicht. 3600 Euro pro Monat. Das ist erst mal ne Zahl. Wir sind ein gemeinnütziger Verein, wir wirtschaften nichts in die eigene Tasche. Alles was erwirtschaftet wird, fließt in den Verein und tatsächlich größtenteils in die monatliche Miete. Der Plan war daher das ganze Gelände von dem die Halle ein Teil ist, mit Hilfe der Stiftung trias zu kaufen.

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FOTO: TRISTAN CRAMPE

Wie sah dieser Plan aus?
So, dass wir das Gelände auf 99 Jahre von Ihnen pachten würden. So müssten wir zwar weiter Miete an sie zahlen, hätten aber die Möglichkeit, den Rest des Geländes auch zu vermieten. Unser Plan ist unter anderem ein Containerdorf für noch mehr Kreativschaffende dort entstehen zu lassen. Die Gewinne durch diese Vermietung decken dann unsere Miete und sogar darüber hinaus. So können auch endlich Leute aus dem Kollektiv für ihre Arbeit entlohnt werden. Da fließt so viel Zeit rein. Wenn man nicht irgendwann eine Rechtsform gründet und damit einen Weg findet, sich zu bezahlen, stirbt das Projekt leider. Ohne Verdienst hat man halt kein Geld, seine eigene Wohnung zu bezahlen. Die Gründung einer Genossenschaft steht jetzt also an. Bezüglich des Teers, der ist da seit dem 2. Weltkrieg. Die Stadt führt regelmäßig Kontrollen des Grundwassers durch, aber ausbaggern wollen sie das Ganze auch nicht, weil es sehr teuer wäre. Das Problem bleibt also bestehen für die Region, egal welcher Investor das Gelände kauft. Unser Projekt wird jedoch als unterstützenswert angesehen. Ich bin mir sicher, wir finden eine Einigung mit der Stadt, wie man das am besten angeht. Bis dahin zahlen wir die Miete aus eigener Tasche über die Mitgliedsbeiträge.

Wer noch nicht gespendet hat – feel free to support us!

minha galera e.V.
IBAN: DE38380601864608819016

Habt ihr eigentlich so viel Freizeit oder wie bekommt ihr das mit euren Jobs hin?
Freizeit und Arbeit gehen bei uns Hand in Hand. Das ist ja auch was wir langfristig machen wollen. In einem Kosmos zusammen leben und arbeiten. Wir erproben, wie es funktionieren kann, zusammen zu wohnen und als Gemeinschaft Projekte und Aufträge umzusetzen, von deren Gewinnen mehrere Leute finanziell leben können. Momentan verdienen auch schon einige ihr Geld aus dem Kollektiv heraus. Wir sind nun mal in der privilegierten Lage, diese Chance zu haben und sehen es daher als unsere Aufgabe, alles erdenkliche zu unternehmen, um diesen Lebensentwurf umzusetzen. Mit Blick in die Zukunft unserer globalen Gesellschaft scheint so ein nachhaltiger Wirtschaftsentwurf auch dringend notwendig.

Du hattest das „Loft” ja schon erwähnt. Soweit ich weiß, lebt der Großteil von euch in einem Industrieloft am Heumarkt – schlaft ihr in Hochbetten oder wie bekommt man so viele Leute unter ein Dach?
Also der Großteil ist es nicht, aber das ist vermutlich die größte WG von einem Minha-Teil. Ja, wir schlafen tatsächlich in Hochbetten (lacht). Die „Hochbetten“ sind zwei Ebenen, die im Loft gebaut und dann mit Holz und Glasfenstern verkleidet wurden. Sieht ein bisschen wie kleine schwedische Holzhütten aus. Es gibt nur ein normales Zimmer mit einer Tür, die man zu machen kann. Momentan wohnt sogar jemand im Eingangsbereich, da gibt es dann ganze zwei Türen. Ich dachte auch immer, ich bin ziemlich spießig und könnte nie, nie, nie mit so vielen Leuten zusammen wohnen. Als ich dann im Februar spontan aus meiner Wohnung musste, haben mich die Loftis aufgenommen. Keiner wusste ob das klappt.

„Mein Name ist Max und ich gucke gerne YouTube-Videos über Kehrblechmetallarbeiten und wie man so was baut.“

Und?
Mittlerweile kann ich sagen, dass das zur besten Zeit meines Lebens gehört, weil ich so viel durch das Zusammenleben gelernt habe. Man wird gezwungenermaßen entspannter, was persönliche materielle Dinge angeht. Kocht ständig für sieben Personen, denkt bei allem in größeren Dimensionen. Es bringt einen wieder in diesen Gemeinschaftsmodus der gegenseitigen Rücksichtnahme. So kann auch tatsächliche Authentizität und Intimität in der Gruppe entstehen. Das ist heutzutage nicht mehr so leicht zu finden, denke ich.

Wie sehen typische pandemische Zustände bei euch aus?
Durch Coroni waren wir endlich gezwungen, uns Gedanken über den finanziellen Erhalt der Halle und des kulturellen Angebots abseits der Finanzierung durch Veranstaltungen zu machen. Es geht ja grad nichts, wir saßen ziemlich auf dem Trockenen. Wir haben daher den nächsten Schritt in die Professionalität gewagt und sind in Interaktion mit der Politik gegangen. Der Bürgermeister von Hürth war sogar schon bei uns. Wir erhoffen uns von der Lokalpolitik gesehen und als wichtiges kulturelles Zentrum der Region anerkannt und gefördert zu werden. Durch die „Urbane Liga“ konnten wir mit der Staatssekretärin des Innenministeriums in Kontakt treten und sie von unseren Zukunftsplänen für Hürth überzeugen. Wir wissen nun um die Existenz von Fördergeldern und so weiter und so fort. Ohne den finanziellen Engpass hätte das vielleicht noch etwas gedauert. Jetzt machen wir es endlich. Die erste Förderung ist schon eingetrudelt. Ansonsten bleiben wir größtenteils unter uns. Da eh alle zusammenwohnen und potenzielle Keime teilen, arbeiten wir fast so weiter wie zuvor. Keine Externen treffen ist die Regel.

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FOTO: TRISTAN CRAMPE

Alles was ihr anpackt, ist unglaublich liebevoll. Wie kann das sein, dass ihr so verdammt süß seid?
Zu viel Amaretto im Kaffee. Nein, Verherrlichung von Alkohol beiseite, keine Ahnung. Euer Magazin ist ja auch verdammt süß, vermutlich weil ihr echt Bock drauf habt. Es stimmt halt tatsächlich, wenn man den Job gefunden hat, der einen glücklich macht, muss man nie wieder arbeiten gehen. Das trifft auch für die meisten bei uns zu. Der Cheerleader-Effekt kommt vermutlich auch noch dazu. Sogar auf allen Ebenen. Wir sehen nicht nur alle vermeintlich süß aus, wir jubeln uns auch noch wie Cheerleader gegenseitig zu. Seine eigenen Cheerleader zu haben macht, wie vorhin gesagt, einen großen Unterschied, da ist sie wieder die heiße Luft.

„Hallo ich bin Trissi. Ich bin überall und nirgends, qualme dabei gelegentlich und bin immer dicht gefolgt von meinem unbezwingbaren Tatendrang, der selbst einen Impfstoff anstecken würde.“

Habt ihr das Gefühl, dass ihr mit eurer Arbeit die Welt zu einem besseren Ort macht?
Definitiv JA! Das sage ich ganz unverblümt so, weil ich von unserer Arbeit überzeugt bin. Das denke ich ebenso über jedes Kollektiv über jeden Menschen mit dem wir bis jetzt zusammenarbeiten konnten. Wo Menschen gemeinsam erschaffen und kommunizieren, ersteht immer ein Ort, der die Welt dort besser macht. Wir müssen nur noch global mehr werden und den Wandel in ein gemeinschaftlicheres Zusammenleben für alle Menschen schaffen. Dann haben wir gute Chancen für die Zukunft auf der Erde, auch außerhalb von Hürth (lacht).

Letzte einfallsreiche Frage: Wann kann man wieder mit euren Partys rechnen?
Ja das steht in den Sternen, die Frage übergebe ich direkt an Corona. Wenn es wieder los geht mit glücklichen Menschenmassen auf wenigen Quadratmetern, möchten wir aber vor allem unser kulturelles Angebot voll ausschöpfen und damit einen Beitrag zur integrativen Lebenskultur in und um Köln leisten. Klar, Partys machen Bock und was wir alle grade wollen ist feiern. Aber das ist wie immer nur Netflix and Chill zu veranstalten wenn du stattdessen auch auf ARTE Concert kleben bleiben könntest.

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