ÜBER UNS

DIEVERPEILTE ist das Magazin für Enttabuisierung, Aufklärung und Kunst. Wir machen uns nackt und schreiben über die Welt, wie wir sie als Individuen aus unserer Perspektive mit unseren Erfahrungen wahrnehmen. Von Themen der breiten Masse bis hin zu tabuisierten Lebensrealitäten: Wir schreiben über alles! Drogen und Sex werden genauso behandelt wie Klimakrise, politisches Weltgeschehen sowie mentale Gesundheit. Wir wollen Menschen sichtbar machen und Stimmen hörbar – dabei Aufklären, nicht belehren. Weil es noch viel zu diskutieren und zu verbessern gibt. Diskriminierung, Ausgrenzung, Hetze aufgrund der Hautfarbe, Herkunft, Religionszugehörigkeit, Körperform, Bildung, Behinderung oder des Geschlechts sind immer noch Teil unseres Alltags! Ist doch nicht unser Problem? ÄHM, doch! Als kreative Plattform und Netzwerk für Journalist:innen und Künstler:innen wächst DIEVERPEILTE und entwickelt sich mit dir. Mach mit und teil deine Perspektive und deine Erfahrungen mit uns! Fang mit uns an zu reden.

Sofia Kröplin
*1992, Gründerin, Geschäftsführung und Chefredaktion.
Aufgewachsen in einer verschlafenen Stadt im Süden Deutschlands, nahm ich nach dem Abitur das Studium der Germanistik und Soziologie an der Universität in Erlangen auf, das ich nach nicht mal einem Semester erfolgreich abbrach. 2018 schmiss ich begeistert das 3. Semester der Wirtschaftswissenschaften, um nach Wuppertal zu ziehen, wo ich meine ersten journalistischen Erfahrungen bei FAZEmag sammelte, ein Magazin für elektronische Musik. Neben meinem Praktikum in der Redaktion arbeitete ich in der Gastronomie und studierte halbherzig Medienkulturwissenschaften und Musikwissenschaften in Köln. 2020 hängte ich das Studium erneut an den Nagel, denn ich interessierte mich vor allem für Musik, Schreiben und das Unbekannte. Ich begann einen Plan zu entwickeln, um meine Fähigkeiten als freie Autorin zu verbessern, und erschuf eine Plattform, die es auch anderen Autor:innen ermöglicht zu üben: DIEVERPEILTE. Weder besitze ich einen perfekten journalistischen Lebenslauf, noch habe ich ein Volontariat, eine Ausbildung oder wie mittlerweile schon bekannt sein dürfte, einen Hochschulabschluss vorzuweisen. Dafür sammelte ich Berufserfahrung als Reinigungskraft, Zeitungsträgerin, Eisverkäuferin, Schuhverkäuferin, Barkeeperin, Kellnerin, Aufsicht, Musikjournalistin, Flyerverteilerin, Naturpädagogin, Schreinerin, im technischen Support, in der Küche und half im Kindergarten, Altenheim, Tierheim oder im Umsonstladen aus. Nebenbei lebte ich in Österreich, Spanien und Griechenland. Heute bin ich Weltenbummlerin, Autodidaktin, Mentorin und schreibe über Menschen, soziale und gesellschaftskritisch angesehene Themen, Musik, Sexualität und auch alles sonst, was meine Neugierde erweckt. Außerdem mag ich Abenteuer, Fotografie und Reisen.

sofia@dieverpeilte.de

Viktoria Orlinsky
*1995, Redaktion, Personalmanagement und Mitarbeit Geschäftsführung
Ich komme aus einem beschaulichen Kaff namens Vorarlberg. Die ersten sechs Jahre meines Lebens durfte ich frische Bergluft genießen. Danach lebte ich in Niederösterreich, bis es uns später ins Burgenland zog. Also einmal quer durch ganz Österreich. Früher habe ich es gehasst, vom Land zu kommen, heute in der Großstadt, denke ich: Eigentlich hätte mir nichts Besseres passieren können. Der sogenannte Wiener Schmäh hat sich in meine österreichische Seele gebrannt: Charmant, frech und mit einer gewissen Leichtigkeit des Seins. Nach dem Abitur hatte ich dann aber doch genug davon und packte meine sieben Zwetschgen, um für ein Jahr nach New York zu gehen. Hemmungslos tauschte ich meine Sneaker gegen Stöckelschuhe auf der Upper East Side. Was mir die Millionen Metropole jedoch nicht bieten konnte, war der soziale Zusammenhalt, den ich von meiner Heimat gewohnt war. Deswegen war ich umso glücklicher, die folgenden drei Jahre mein Studium Information, Medien und Kommunikation mit der Vertiefung Journalistik in Österreich abzuschließen. Zwischendurch dampfte ich auch für kurze Zeit auf den Jakobsweg ab. Durch meine Reisen lernte ich mich verschiedensten Situationen anzupassen und wie man Menschen ein Gefühl von Heimat vermittelt. Seit 2020 lebe ich in Berlin und unterstütze hier ein Start-Up. Kurz nach meinem Umzug wurde ich dann festes Mitglied der Redaktion. 2021 erhielt ich meinen Ritterschlag und nenne mich nun ganz stolz die zweite Hand. Bei DIEVERPEILTE schreibe ich über Kultur, Gesellschaft und Momente, die mich in meinem Leben laut auflachen, stöhnen, helfen oder auch weinen lassen. Aber oida, am meisten berührt mich die Liebe. Außerdem mag ich Aquarellbleistifte und erotische Kunst.

viktoria@dieverpeilte.de

Anne Sophie Lange
*1997, Mitgründerin, Redaktion und Social Media
Schon mit 14 dachte ich darüber nach, Journalistin zu werden. Ich war schon immer sehr neugierig und fing daher auch schnell an meine Eltern mit Fragen zu löchern, auf die sie nicht immer eine Antwort wussten. Meinem Vater wurde das irgendwann zu viel, weswegen er mich auf diese „Suchmaschine namens Google“ hinwies, die mir alle meine Fragen beantworten könne. Dadurch merkte ich schnell, dass Recherche für mich keine nervige Aufgabe für ein Schulreferat ist, sondern etwas worin ich aufgehen kann. So kam es dazu, dass ich nach dem Abitur ein FSJ bei einem Lokalradio in Weimar begann, wodurch sich mein Wunsch, Journalistin zu werden, weiter festigte. Nachdem ich meinen Bachelor in Kommunikationswissenschaften gemeistert habe, zog ich nach Berlin, um meinem Traum durch einen Journalismus-Master ein wenig näher zu kommen. Ich verfolge schon länger die Arbeiten von DIEVERPEILTE, weswegen ich mich bei Sofia meldete, als sie nach neuen Redakteur:innen suchte. Meine Interessen liegen im Musikbereich, vor allem Techno, sowie bei gesellschaftlichen und sozialen Fragen.

anne@dieverpeilte.de

Charlotte Koi
*1998, Redaktion
Hemmungslos — merkwürdig — genial. Diese drei Adjektive habe ich mal aus einem Magazin geschnitten und an unsere Küchenwand geklebt. Genau so soll Journalismus sein. Hemmungslos, weil er sich nicht darum kümmert, welche Normen dabei verletzt werden. Merkwürdig, weil er aus der Reihe tanzt und neue Denkweisen vorzeigt. Genial, weil er wie ein:e verrückte Wissenschaftler:in recherchiert, bis die Glühbirne über dem Kopf aufleuchtet. Neben Journalistin bin ich gelehrte Generalistin. Das heißt, dass ich mich in vielen Disziplinen auskenne und in keiner Expertin bin. Ganz nach Sokrates weiß ich also, dass ich nichts weiß. Passend dazu studiere ich hauptberuflich Philosophie und „weil man damit natürlich kein Geld machen kann“, habe ich auch einen Abschluss in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Außerdem verstehe ich, wie ein PCR-Test funktioniert, spreche fünf Sprachen und kann mit Statistik umgehen. Jeden Tag versuche ich, über meinen Tellerrand noch ein wenig mehr vom ganzen Tisch zu erspähen und das dann wieder in Worten mit anderen zu teilen. Hoffnungslos optimistisch mit einer kleinen Prise Rebellion interessiere ich mich besonders für gesellschaftliche Themen und die Geschichten der Menschen dahinter.

charlotte@dieverpeilte.de

Sophie Unterbuchberger
*1999, Redaktion
Meine erste selbstverfasste Geschichte, an die ich mich erinnern kann, hieß die Höhle des Bären. Na gut, wahrscheinlich eher die Höhle “vom” Bären, wie ich es aus meiner vorarlbergischen Umgangssprache gewohnt war. Und auch wenn ich mich absolut nicht mehr an den Inhalt erinnern kann, weiß ich noch ganz genau, wie stolz ich auf mein erstes Werk war. Wie ich es meinen Eltern vorgelesen habe und sie zum Lachen brachte. Im Laufe der Zeit haben sich zwar meine Interessen, meine Schreibstile und meine Genres geändert, doch niemals diese Freude daran, dies mit anderen zu teilen. Anfangs kostete es mich einiges an Mut, meine Gedanken preiszugeben, doch das Wissen dabei, dass sich manch eine:r darin wiedererkennen könnte oder beginnt zu hinterfragen, ist schlussendlich das, was mich erfüllt. Egal welche Themen ich anspreche, sie haben immer eines gemeinsam: Lebenserfahrung. Und da wir das alle miteinander teilen, ist meiner Meinung nach auch der Austausch darüber so wichtig. Ob es Tabuthemen sind, politische Geschehnisse, die ich aufgrund meines Politikwissenschaften-Studiums gerne thematisiere, oder einfach nur Emotionen. Der Grund, weshalb ich diese Form des Dialogs für mich gefunden habe, ist der, weil es darin keine Grenzen gibt. Kein richtig oder falsch, nur Gedanken, die zu Worten auf dem Papier werden. Und Worte auf Papier, die wieder zu Gedanken werden.

sophie@dieverpeilte.de

SEENO KAMI
*1983, Lektorat
Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr in einer Dresdner Praxis für HNO-Medizin absolvierte ich das Staatsexamen für Gesundheits- und Krankenpflege in Wiesbaden. Die Fachrichtungen Thoraxchirurgie, Intensivpflege sowie einige Jahre in einer Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie mit dem Behandlungsschwerpunkt für affektive Störungen und Erkrankungen des schizophrenen Spektrums prägten diese Tätigkeit. Zeitgleich arbeitete ich als selbstständige Pädagogin in Wiesbaden, unter anderem in einem Waldorfkindergarten. 2020 wechselte ich in eine onkologische Tagesklinik und veröffentlichte mein erstes Buch MADCHICKBOÏ – SWAG OF K-POP. Ich schreibe gern über Bewusstsein und Soziales. Oft handeln meine Texte von Menschen, die sich auf der Schattenseite der Gesellschaft befinden. Kleinkriminelle, Fetischist:innen, psychisch erkrankte und fiktive Charaktere zählen zu meinen bevorzugten Protagonist:innen. Als Autorin im Belletristik-Bereich begeistern mich literarische Vorbilder wie Haruki Murakami, Paulo Coelho, Chuck Palahniuk, Stephen E. King, Michael Ende und Quentin Tarantino. Neben zuhören, beobachten und philosophieren, mag ich Laufsport, Musik und Animes. Seit 2021 schreibe ich für das DIEVERPEILTE Magazin und bin zusammen mit Rosa Stone für das Lektorat verantwortlich.

Tilmann Schanze
*1997, Redaktion und Marketing
Geboren und aufgewachsen bin ich in Berlin Köpenick, von wo ich nach dem Abitur floh, um in Hamburg mich selber zu finden. Nach einer unausfüllenden Ausbildung im Rechtsbereich machte ich meinen Bachelor in Medienkommunikation und studiere aktuell Brandmanagement im Master und merkte schnell: Ja Medien kann ich, das gefällt mir. Deswegen bin ich bei DIEVERPEILTE. Ich will Medien schaffen, die Menschen bewegen und inspirieren, motivieren und zum Nachdenken anregen. DIEVERPEILTE bietet mir dabei die perfekte Möglichkeit, mich auszuprobieren und zu wachsen, was ich sehr schätze. Wenn ich nicht am Ausbau unseres Magazins arbeite, führe ich Interviews mit Künstlern oder schreibe Texte zu aktuellen Themen, die mich interessieren. Und wenn ich das nicht mache, dann plane ich Techno-Events, mache Werbung in einer Agentur oder schreibe Gedichte ins Internet.

Teresa Vollmuth
Art Direction

Anna T.
*1986, Redaktion
Mit 16 Jahren bin ich von einer Kleinstadt in Hessen nach Hamburg mitten auf St. Pauli gezogen. Nach dem Abitur studierte ich Geisteswissenschaften mit Fokus auf Indien an der Universität Hamburg. Nebenbei arbeitete ich als Leiterin eines Bildungsprojekts für Kinder und Jugendliche, Nachhilfelehrerin, Office-Managerin, studentische Hilfskraft und in der Gastronomie. An der Georg-August-Universität in Göttingen schloss ich meinen Master in Modern Indian Studies im Jahr 2019 ab. Danach hatte ich erst mal genug vom akademischen Arbeiten und beschloss, als Marketingmanagerin in einer IT-Firma anzufangen. Schon in meinen Teenagerjahren habe ich gerne geschrieben und mich für Journalismus interessiert. 2017 hatte ich endlich den Mut, meinen ersten Blog zu erstellen, auf dem ich meine Gedanken zu meinem Leben und feministischen Themen teilte. Im April 2021 veröffentlichte ich als Gastautorin meinen ersten Artikel auf DIEVERPEILTE. Seit Juli 2021 bin ich Teil der Redaktion. Als Millennial setze ich mich mit den Eigenheiten meiner Generation auseinander: Schwierigkeiten im Dating-Life, Work-Life-Balance und dem Sinn des Lebens. Das alles immer mit dem Blick auf Problematiken unserer Gesellschaft, um speziell anti-diskriminierendes Denken endlich salonfähig zu machen.

Nina Marie Naunheim
*2002, Redaktion
Bereits im Alter von sieben Jahren schrieb ich in der Anwaltskanzlei meines Vaters Texte auf einer alten grauen Schreibmaschine. Während meiner Schulzeit meldete ich mich bei der Jungen Presse an, die journalistische Nachwuchstalente einen Ort bietet, um ihre Texte zu veröffentlichen. Mit einem Presseausweis ausgestattet, akkreditierte ich mich für Veranstaltungen und Events. Vor Ort stellte ich mich dann zu Mediengrößen wie RTL und Prosieben an den roten Teppich und führte Interviews mit Prominenten. Diese Einstellung wurde dann schnell zu meinem Lebensgrundsatz: Fake it till you make it and dont be scared. Natürlich war ich immer fürchterlich aufgeregt, aber sobald mein Einsatz gefragt war, täuschte ich Selbstsicherheit vor, wodurch ich bereits sehr früh erste journalistische Erfahrungen sammeln konnte. Nachdem ich das konservative Nest meiner Heimat verlassen hatte, zog es mich nach Köln, in die Stadt der Medien und der Vielfalt. Hier studiere ich Journalismus und Unternehmenskommunikation im dritten Semester an der HMKW. Nebenbei arbeite ich im Community-Management beim WDR. In meiner Freizeit setze ich mich mit Literatur auseinander und lese und schreibe viel – am liebsten mit einer Tasse Kaffee. Obwohl ich grundlegende Neophilie für alle Themen habe, begeistert mich der Feminismus am meisten. Wahrscheinlich ist dies auch meiner Begeisterung für weibliche Schriftstellerinnen wie Virginia Woolf zu Schulden. Journalistisch betrachtet zieht es mich in die investigative Richtung. Als Journalistin ist mein Ansporn, Menschen eine Stimme zu geben, die leicht überhört werden und Geschichten zu erzählen, die eine Veränderung für eine bessere Welt herbeiführen können. 

Lea May
*1997, Fotografin
Dass ich Fotografin werden möchte, wusste ich schon im Alter von 14 Jahren. Ich bin in der Nähe von Köln aufgewachsen. Nach dem Abitur entschied ich mich für eine 9-monatige Reise nach Südostasien und Südamerika, wo ich unter anderem meiner Liebe für Momentaufnahmen nachging. Zurück in Deutschland machte ich meinen Bachelor in Kulturwissenschaften an der Universität Passau. Im Studium stellte ich fest, dass mir die für mich so wichtigen praktischen Erfahrungen fehlten. Deshalb nutzte ich meine Freizeit und die Semesterferien, um mich nebenbei fotografisch weiterzubilden. Dadurch bekam ich 2016 die Möglichkeit, in Amerika an einem Fotoworkshop mit Paul Ripke teilzunehmen. 2018 organisierte ich meine erste Ausstellung im KaffeINN zum Thema „toxische Rollenbilder und die Sexualisierung von weiblich gelesenen Brüsten“, wo auch meine zweite Exposition, eine Ansammlung von Reisebildern aus Äthiopien gezeigt wurde. Zusätzlich arbeitete ich mit Organisationen wie Viva con Agua und share und reiste durch Norwegen, Spanien, Portugal, Marokko, Äthiopien und den Kongo. Noch im selben Jahr ging ich für ein Auslandssemester nach Kolumbien. Aktuell mache ich meinen Master in Regionalstudien Lateinamerika an der Universität zu Köln und arbeite als selbstständige Fotografin auf Hochzeiten. Seit Juli 2021 bin ich Fotografin bei DIEVERPEILTE.
www.leamay.de

Gastautor:innen
Clara Schaeder, warumauchversuchen, Joanna Schröder, Ines Kaufmann, Emily Reischer, Roman Brendel, Lilly Gehrke, Jonas Huber, Norina Tondar, Vivian Sper, Charlotte Moser, Ferdinand Uth, Ruben Kruppa, Henri Hawas, Held, Katharina H., Eva Kemmerling, Paula Heiler, Sven Beck, Sophie Unterbuchberger, OpenMirror, Victoria Schumacher, Petra Allacher, Christofer Bingener, Marcel Marx, Laura Gundlach, SEENO KAMI, Anna, Jil Fabienne Weißhaupt, Kerstin Schneider, Louis Lafos, Babs Drischi, Sandra Martini, Rosa Stone, Izzy, Cora, Rosa Stone, Anna-Maria Hirschhuber, Laura I., Mary, Jill Gräb, Viola Halfar, Philip Mallmann, Anna, Jimmy Bosch, Nina Naunheim, Annina Anderhalden, Lena Gröbe, Alina Bremer, Franziska Lange, Alina Franke, Selinski, Katharina Meier, Alex.